Wasser-Challenge – mindestens 3 Liter am Tag trinken

Ich wage einmal zu behaupten, dass du zu wenig trinkst. Dabei ist es beeindruckend, was sich alles in unserem Körper verändert, wenn du mehr Flüssigkeit zu dir nimmst. Was ich mit der Wasser-Challenge an mir selbst erleben durfte: Über 4 Wochen habe ich jeden Tag mindestens 3 Liter Wasser getrunken – mit erstaunlichen Folgen!

Ich gehöre wie viele zu den Menschen, die sich immer wieder selbst daran erinnern müssen, etwas zu trinken. Durst empfinde ich einzig nach dem Sport, sonst meldet sich mein Körper diesbezüglich kaum. Oder nur, wenn es zu spät ist und er sich stattdessen mit Kopfschmerzen beschwert.

Dass unser Körper aber täglich genügend Flüssigkeit benötigt, um einwandfrei funktionieren zu können, ist mir ebenso bewusst und daher war ich mehr als gespannt, was passieren würde, wenn ich einmal tatsächlich mehr als üblich trinken würde. Bisher war ich froh, wenn ich auf 1 Liter Wasser pro Tag kam. Aber bei der Wasser-Challenge sollte ich dies mehr als verdreifachen: 3 Liter Leitungswasser waren die Herausforderung.

Und daher war ab nun der gefüllte Wasserkrug mein bester Freund.

Die erste Folge: Auch mit der Toilette ging ich nun eine engere Beziehung ein. Denn wo mehr reinfließt, da kommt natürlich auch mehr raus. 7 oder 8 mal am Tag waren absolut keine Seltenheit. Was an Tagen, wo man unterwegs ist, durchaus eine Problem sein kann.

Aber die positiven Veränderungen, die sich schon nach kurzer Zeit zeigen, überwiegen eindeutig:

Haut:

Schon nach einer Woche bemerke ich eine deutliche Verbesserung meiner Haut: Unreinheiten im Gesicht haben sich fast komplett verabschiedet und ich benötige nicht einmal mehr Make-up zur Abdeckung. Insgesamt sieht mein Teint frischer und erholter aus.

Wohlbefinden:

Die beste Veränderung überhaupt: Seit Jahren habe ich das Gefühl chronisch müde und erschöpft zu sein, aber nun ist die Müdigkeit weg. Sonst fühlte ich mich immer schon beim Weckerklingeln gerädert und betätigte drei Mal den Snooze-Button weil ich kaum hochkam. Jetzt stehe ich sofort nach dem Klingeln auf und fühle mich fit.

Kopfschmerzen:

Kopfweh hatte ich früher mindestens einmal pro Woche – scheins war hier fast immer Dehydrierung der Grund. Denn seit der Wasser-Challenge hatte ich keine Kopfschmerzen mehr.

Heißhunger:

Oftmals verwechseln wir Hunger- und Durstgefühl und essen anstatt zu trinken. Bei mir konnte ich zudem feststellen, dass wenn ich „vorbeugend“ trinke, der Heißhunger auf Ungesundes gedrosselt wird. Prinzipiell esse ich weniger und habe daher in den vier Wochen meiner Challenge ohne Diät oder Hunger 1,5 Kilo abgenommen.
Darüber hinaus hat sich wohl mein Körper an die Menge Flüssigkeit gewöhnt und wenn ich einmal nicht zum regelmäßigen Trinken gekommen bin, dann stellt sich tatsächlich Durst bei mir ein. Insofern muss ich vielleicht in Zukunft nicht mehr „selbst“ daran denken viel zu trinken, sondern mein Körper erinnert mich ebenso daran!

Das sind nur die kurzfristigen, sofort feststellbaren Veränderungen. Aber ausreichend zu trinken ist tatsächlich lebensnotwendig für uns. Trinken wir ständig zu wenig, kann unser Immunsystem nicht mehr optimal arbeiten und wir sind anfälliger für Erkrankungen. Die Verdauung leidet ebenso darunter und Verstopfungen können die Folge sein, ebenso wie Nierensteine oder Blasenentzündung. Langfristig gesehen soll ein Mehr an Wasser sogar vor Krebserkrankungen schützen.

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